Schutzverband Rupertiwinkel
News vom 26. Mai 2009

7. Gesprächsrunde Flughafen und Anrainervertreter

Kommentar zur 7. Gesprächsrunde Flughafen und Anrainervertreter am 20.05.2009

Der Verlauf der „7. Gesprächsrunde Flughafen und Anrainervertreter“ festigte bei den Teilnehmern vom Schutzverband die Überzeugung, dass von Seite des Flughafens, für den Rupertiwinkel keine wirklichen Verbesserungen zu erwarten sind.

- Vom Airport bereits gegebene Zusagen wurden zurückgezogen, so z.B. die Veröffentlichung der Flugspuren und eines Traffikreports.
Was in Wien möglich ist, darf in Salzburg nicht sein ?

- Eine seit einem Jahr angekündigte neue Anflugroute entpuppt sich als Schönwetterroute, die nach Lust und Laune geflogen werden darf. Die sparsame technische Ausstattung erlaubt keine konsequente Nutzung. Noch vor einem Jahr wurde der damaligen bayerischen Wirtschaftsministerin Emilie Müller eine Entlastung von 30% für Anflüge über Freilassing auf dieser Alternative angekündigt. Jetzt war dem Flughafen keine Prognose über die zu erwartende Akzeptanz zu entlocken.

- Das Thema Lärmbericht des Flughafens entwickelt sich zur unendlichen Geschichte
Der Schutzverband fordert eine transparente Darstellung mit täglichen Messwerten.
So kann z.B. von jedem deutschen Flughafen ein aussagekräftiger Bericht via Internet eingesehen werden, Salzburg begnügt sich mit „Bildchen zum Thema Lärm“.

- Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), per Richterspruch vom Umweltsenat in Wien dem Flughafen zwingend vorgeschrieben, wird plötzlich in Frage gestellt und juristisch bekämpft.

Fazit: Um eine Entlastung für die bayerischen Gemeinden zu erreichen, die diesen Namen verdient, führt der Weg über eine UVP und ein Planfeststellungsverfahren nach deutschem, bzw. EU-Recht.
Dies wurde vom Schutzverbandsmitglied Huber bei der Gesprächsrunde verlangt.