Schutzverband Rupertiwinkel
News vom 05.03.2017

55:45

Wintersamstag einmal etwas anders

Der 4. Maerz 2017 war in Bezug auf die Flugrichtungsverteilung am Salzburger Flughafen ein bemerkenswerter Tag . Der Sueden uebernahm sensationelle 45 Prozent der Flugbewegungen. Unveraendert die Anfluege, die zu 100% ueber Freilassing abgewickelt wurden. Aber neu an der Situation, der Grossteil der Starts lief gen Sueden.
Leider war es nicht die Einsicht der Salzburger Seite, nun endlich auch einen Teil der Verantwortung, die ein Airport dieser Groesse mit sich bringt, uebernehmen zu wollen. Ursache fuer diesen Umstand Flugbewegungen gerechter auf alle Anlieger aufzuteilen, war der Foehn, der mit 12 bis 16 Knoten Windgeschwindigkeit die Spielregeln bestimmte.
Lediglich sieben Piloten entschieden sich, trotz kraeftigem Rueckenwind, zu einem Start nach Norden.
Was lernen wir vom 4.Maerz 2017? Was bei Wind geht, geht auch bei Windstille. Es braucht kein Loch im Untersberg, wie einst der Pressesprecher des Flughafens glucksend von sich gab, um Suedstarts durchzufuehren.
Es braucht nur etwas guten Willen und die politische Bereitschaft den eigenen Buergern zu vermitteln, dass ein Leitbetrieb Flughafen auch Schattenseiten hat. Die Lasten in Form von Laerm, Feinstaub aber auch Sicherheitsdefizite nur beim Nachbarn abzuladen ist unfair. Das Thema aussitzen zu wollen, wird fuer die Eigentuemer des Flughafens auch hier nicht funktionieren.