Schutzverband Rupertiwinkel
News vom 22.07.2008

News vom 22.07.2008 Flughafen Salzburg stellt neue Anflugroute vor

Der Flughafen Salzburg stellte heute den Vertretern der Stadt Freilassing (Herrn Dr. Zeeb) und des Schutzverbandes Rupertiwinkel (vertreten durch Herrn Dr. Clausen und Herrn Paschke) eine neue Anflugvariante zum Airport Salzburg vor.

Eine planmäßige Maschine von HLX flog von Norden über Oberndorf kommend, weiter über Maria Plain bis auf die Höhe von Glasenbach und setzte dann nach einer 180 Grad-Kurve von Süden her, auf dem Salzburger Rollfeld auf. Diese Route liegt ca. 3 km östlich der instrumentengeführten normalen Anflugroute. Die Lärmmessanlagen des Schutzverband Rupertiwinkel in Surheim und Freilassing registrierten den Landeanflug als sehr leise.

Der Flughafensprecher Herr Klaus stellte klar, dass die vorgeführte Anflugvariante lediglich als Test zu verstehen ist. Bis zur endgültigen Freigabe, sind noch bürokratische Hürden bei der Österreichischen Flugsicherung (Austrocontrol) zu nehmen.
Nach einer Freigabe durch die Flugsicherung, können die Fluggesellschaften diese Anflugvariante dann auf freiwilliger Basis nutzen.

Als weitere Einschränkung ist zu sehen, dass es sich dabei um eine Sichtflugroute handelt, die nur bei entsprechenden Wetterbedingungen zu nutzen ist.

Der Schutzverband sieht sich in seiner Auffassung bestärkt, dass bei gutem Willen auf Seite des Flughafen Salzburg, Routen freigegeben werden können, die nicht alle zwangsläufig über Freilassing führen müssen. Eine spürbare Entlastung der Lärmsituation für Freilassing erwartet der Schutzverband, auf Grund der Freiwilligkeit bei der Benutzung und der Abhängigkeit von Sichtflugbedingungen, von dieser Anflugvariante allerdings derzeit noch nicht.

Pressemitteilung des Schutzverbandes